Aktuell - Presseaussendungen

Dienstag, den 09. Juni 2009 um 09:40 Uhr

In die Debatte um Verkehrszählungen im Ortsgebiet von Plesching in den verkehrsarmen Wintermonaten hat sich jetzt auch LHStv. DI Erich Haider (SPÖ) eingeschaltet. Er unterstützt den Verein "Plesching Will Leben" in seinen Bemühungen um neue, objektive Verkehrszählungen und Lärmmessungen im Ortsgebiet von Plesching, und hat sich diesbezüglich bereits an die BH Urfahr sowie seinen Kollegen, LHStv. Franz Hiesl gewendet.

Die erhobenen Daten sollen zu einer Objektivierung der Debatte um die Verkehrsbelastung in Plesching beitragen, und somit Grundlage für eine weitere Vorgehensweise in der Angelegenheit darstellen.

Anlagen:
 Plesching_will_leben.pdf[Brief von LHStv. Erich Haider an die BH Urfahr sowie LHStv. Franz Hiesl]420 Kb
Sonntag, den 19. April 2009 um 15:25 Uhr

Im Sommer 2008 hat Bürgermeister Buchner im Namen der Stadtgemeinde Steyregg beim Land Oberösterreich Verkehrszählungen für Plesching beantragt. Über diesen Weg sollte ein „echtes“ Fahrverbot für LKW über 7,5t auf der Pleschinger Landesstrasse durchgesetzt werden. Nunmehr wurden die Ergebnisse dieser Zählung der Gemeinde Steyregg bekannt gegeben. Pikantes Détail: Die Verkehrszählungen wurden im Jänner sowie Anfang März 2009 durchgeführt, zu einer aufgrund des winterlichen Baustopps traditionell sehr verkehrsruhigen Zeit. Insofern scheint es nicht verwunderlich, dass lediglich 5% Schwerverkehrsanteil festgestellt werden konnten.

Die Gemeinde Steyregg sowie die Pleschinger Bevölkerung betrachten diese Aktion der Verkehrsbehörde als schlechten Aprilscherz. Da es dem Land Oberösterreich in der Angelegenheit offenbar an der gebührenden Ernsthaftigkeit mangelt, hat der Verein „Plesching Will Leben“ nun beschlossen die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. In Kooperation mit der Stadtgemeinde Steyregg sollen noch im Mai permanente Verkehrszählungen im Ortsbereich von Plesching begonnen werden. Ein Großteil der notwendigen Finanzierung wird vom Verein „Plesching Will Leben“ aufgebracht, auf Zuschüsse und Unterstützung hofft man auch von Seiten der Gemeindevertreter. Die gesammelten Daten werden sodann regelmäßig auf der Homepage des Vereins veröffentlicht, und sollen zu einer langfristigen Objektivierung der Debatte beitragen.

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